UNSERE ROUTE

Ein Priester aus Phoenix in Arizona schrieb eine herausfordernde Nachricht an Infinito+1: „Ich habe mit einem Produzenten in Los Angeles gesprochen und einem in New York und beide haben mir gesagt, dass mein Vorhaben verrückt sei. Hat es Sinn euch davon zu erzählen?“ Vom anderen Ufer des großen Teiches antwortete Regisseur Juan Manuel Cotelo: „Wir stehen dem Wahn näher als dem Sinn. Schieß los!“

Alles begann in Cuenca in Spanien. Ein Junge namens Sergio Fita wollte den Jakobsweg gehen, aber alle sagten ihm, dass er dafür zu klein sei. Also nahm er sich vor es zu tun, wenn er groß sei. Mit 32 war er groß… aber sein Vorhaben konnte er jetzt nicht mehr vor der Haustüre beginnen, denn er war nach Arizona umgezogen, in die Wüste.

Selbst dort hatte man schon vom Jakobsweg gehört, aber viele kannten seinen wahren religiösen Wert nicht. Sergio erkannte, dass der Jakobsweg in Gefahr war seinen ursprünglichen Sinn zu verlieren. Also entschied er sich seinen Rucksack zu packen und einige Pilger zu finden, die weder Tourismus noch Sport im Sinn hatten, sondern bereit waren den Sinn ihres Lebens zu entdecken auf einer Pilgerfahrt ohne Masken.

Warum diese geistliche Erfahrung nicht in einem Film festhalten um der Welt davon zu erzählen? Lässt sich diese Erfahrung überhaupt filmen?

FOOTPRINTS ist das Ergebnis eines Kinderwunsches, der Wirklichkeit wurde.

Nuesta ruta 1
Nuesta ruta 2
Footprints The Film